Pflegehilfsmittel zum Verbrauch

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Pflegebedürftige haben einen gesetzlichen Anspruch auf die Versorgung mit Pflegehilfsmitteln, die zur Erleichterung der Pflege oder zur Linderung der Beschwerden des Pflegebedürftigen beitragen oder ihm eine selbstständigere Lebensführung ermöglichen, soweit die Hilfsmittel nicht wegen Krankheit oder Behinderung von der Krankenversicherung zu leisten sind (§ 40 Abs. 1 SGB XI; sogenannte Pflegehilfsmittel zum Verbrauch).

Diese Voraussetzungen müssen vorliegen:

1. Der Pflegebedürftige hat einen anerkannten Pflegegrad
2. Der Pflegebedürftige lebt zu Hause, in einer WG oder in einer Einrichtung für betreutes Wohnen
3. Auch Angehörige, Freunde oder Bekannte pflegen den Bedürftigen

Eine explizite ärztliche Bescheinigung (Rezept) ist nicht notwendig, um die Kosten erstattet zu bekommen. Der Antrag auf Kostenübernahme kann einfach beim jeweiligen Kostenträger gestellt werden. Eine Absprache mit dem Hausarzt ist dennoch empfehlenswert. Pflegehilfsmittel belasten nicht das Budget des Arztes.

Derzeit beträgt die maximale Erstattung 40 € im Monat (§ 40 Abs. 2 SGB XI).

Folgende Verbrauchsmaterialien werden umfasst:

  • Einmalhandschuhe, Fingerlinge
  • saugende Bettschutzeinlagen für den einmaligen Gebrauch
  • Desinfektionsmittel
  • Mundschutz
  • Kleidungsschutz (Schürzen)

Haben Sie Fragen zu Art und Umfang der Pflegehilfsmittel zum Verbrauch?

Wir stellen Ihnen gerne eine individuell abgestimmte "Grenzland-Box" im Rahmen des § 40 SGB XI zusammen!

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